Trauercafé der Hospizgruppe

Einladung zur Begegnung für Menschen in Trauer


Für alle, die den Tod eines lieben Menschen betrauern, bieten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Hospizgruppe Walzbachtal/Weingarten seit 2013 ein Trauercafé an. Unser Angebot richtet sich an Trauernde, die in der letzten Zeit einen solchen Verlust erlitten haben. Wir laden Sie dazu ein, in einem geschützten Rahmen und in einer Atmosphäre verständnisvollen Miteinanders Ihrer Trauer Raum und Zeit zu geben. Sie können mit anderen Betroffenen ins Gespräch kommen und vielleicht erfahren, dass es tröstlich sein kann, mit seinem Schmerz nicht alleine zu sein. Und sie können auch einfach dabei sein, zuhören und sich verwöhnen lassen.

Wir würden uns freuen, Sie als unseren Gast bei Kaffee oder Tee und Kuchen begrüßen zu dürfen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen wie auch die Gäste des Trauercafés vereinbaren für die dort geführten Gespräche Verschwiegenheit nach außen.

Unser Angebot ist kostenlos und nicht an eine Konfession oder Nationalität gebunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Bedarf kann ein Vorabgespräch vereinbart werden.
Für Gäste aus Jöhlingen, Wössingen und Weingarten bieten wir bei Bedarf einen Fahrdienst an; Anmeldungen unter Tel. 01 70 / 669 24 78.

Ansprechpartnerin ist Frau Ingrid Brütsch.

 

Ort, Termine und Öffnungszeiten:

Jeweils von 15:00 – 16:30 Uhr
Bürgertreff Jöhlingen
Jöhlingerstr. 51
75045 Walzbachtal-Jöhlingen


Sonntag, 28. Januar 2018

Sonntag, 25. Februar 2108

Sonntag, 25. März 2018

Sonntag, 29. April 2018

Sonntag, 27. Mai 2018

Sonntag, 24. Juni 2018

Sonntag, 29. Juli 2018

Sonntag, 26. August 2018

Sonntag, 30. September 2018

Sonntag, 28. Oktober 2018

Sonntag, 25. November 2018



Kontakt

Telefon 07203 / 922577.
E-Mail ingrid.bruetsch@web.de


Flyer zum Trauercafé als PDF


 

                                                                                                                              Foto: Ingrid Brütsch


Die Brücke der Trauer

  Lange stand ich vor der schmalen Holzbrücke,
die sich mit ihrem sanften Bogen spiegelte.
Es war eine Brücke zum Hin- und Hergehen,
hinüber und herüber. Einfach so,
des Gehens wegen und der Spiegelungen.
  
Die Trauer ist ein Gang hinüber und herüber.
Hinüber, dorthin, wo der andere ging.
Und zurück, dorthin, wo man mit ihm war
Alle die Jahre des gemeinsamen Lebens.
  
Und dieses Hin- und Hergehen ist wichtig.
Denn da ist etwas abgerissen.
Die Erinnerung fügt es zusammen, immer wieder.
Da ist etwas verloren gegangen.
Die Erinnerung sucht es auf und findet es.
Da ist etwas von einem selbst weggegangen.
Man braucht es. Man geht ihm nach.
Man muss es wiedergewinnen, wenn man leben will.
   
Man muss das Land der Vergangenheit erwandern,
hin und her, bis der Gang über die Brücke
auf einen neuen Weg führt.

 

Jörg Zink